Projects

Ensemble S201

Megaphone, Vibratoren, Bohrmaschinen, zweckentfremdete E-Gitarren und ein Flügel als
Operationstisch. Die Multiinstrumentalisten vom Ensemble S201 sind ausgebildete Musiker,
definieren jedoch das Ensemblespiel auf ihre ganz eigene Weise: Neben „klassischer“ Neuer Musik konzentriert sich das Ensemble auf performative, freie und improvisierte Musik. Live-
Elektronik, Zuspielungen, sowie selbstgelötete Lautsprecher kommen ebenso zum Einsatz. Ein zentrales Anliegen vom Ensemble S201 ist, von Beginn an eng mit Komponisten
der jüngeren Generation zusammen zu arbeiten: So arbeitete das Ensemble mit über 20
Komponisten aus verschiedenen Sparten wie Elektronik, Jazz, Performance, Improvisation
und Musiktheater zusammen.
Mit diesem Konzept wurde das Ensemble beim Beethovenfest Bonn, Opening 18 Trier
und Klangzeit Münster eingeladen. Weitere Engagements folgten in Essen, Köln, Düsseldorf
und Freiburg. Konzertreisen führte S201 nach Breslau (Nasz Festiwal, Wroclaw) und im Jahr
2017 nach Korea zum 7. Na-Ju International Contemporary Music Festival und zum 19.
Young-Nam International Contemporary Music Festival.
Das aktuelle Saisonprojekt „Black Horizon“ thematisiert den Grenzbereich der Genres
wie Neue Musik, Rock, Impro und Jazz. Wie lassen sich Grenzen zwischen Musikstilen
aufbrechen? Kann man mit der Praxis eines Neue Musik Ensembles Jazz- oder
Improvisationskonzepte verwirklichen?



Ensemble Mitglieder:

Dimitry Stavrianidi - Flöten
Tamon Yashima - Oboe, Komposition
Hyunjung Kim - Klarinetten
Robert Wheatley - Cello
Filip Erakovic - Akkordeon
Emanuel Wittersheim - Klangregie, E-Bass, Komposition